Growth Hacking Techniken, die Sie wirklich voran bringen

In vier Schritten zu mehr Aufträgen.

In diesem Blogpost geht es darum, das Thema Growth Hacking kurz und knackig zu erklären und zu beleuchten, wie es uns im Vertrieb nützen kann.

Im Grunde genommen ist Growth Hacking lediglich

nur die Anwendung wissenschaftlicher Prinzipien auf das Online Marketing mit dem Ziel, vertrieblich interessante Leads zu generieren. Damit geht es über das klassische Marketing weit hinaus.

Zunächst müssen Sie ganz konkrete Ziele in Zahlen festlegen. Dann entwickeln Sie Hypothesen (also Vermutungen), welche Treiber hinter den Zahlen stecken.

Und dann entwerfen Sie Maßnahmen, wie Sie diese Treiber beeinflussen können und kontrollieren das Ganze regelmäßig.

Die Schritte zu erfolgreichem Growth Hacking im Einzelnen:

Schritt 1: Growth Hacking – Ziele definieren

Hier geht es darum, festzulegen, was Sie erreichen möchten. Diese Ziele müssen Sie in Zahlen fassen können. Also etwa „Ich möchte in zwei Monaten drei Mal mehr das Produkt X verkaufen.“

Oder „Ich möchte die Zahl meiner täglichen Anfragen verdoppeln.“

Wichtig ist es, dass Sie diese realen Zahlen dann auch in Ihr Online-Geschäftsmodell übertragen können. Das machen Sie über den Vertriebstrichter.

Wenn Sie etwa die Zahl der Verkäufe eines bestimmten Produktes online verdreifachen möchten, dann können Sie das ziemlich wahrscheinlich darüber erreichen, dass dieses Produkt häufiger angezeigt wird, als jetzt.

Sie könnten also als Ziel festlegen:

Produkt X soll 100 mal so häufig dem User angezeigt werden, als jetzt. Oder alternativ: Die Zahl der Erstbesucher im Webshop soll sich in zwei Monaten verfünffachen.

Schritt 2: Analyse

Im Anschluss müssen wir herausfinden, wie die festgelegten Zahlen-Ziele beeinflusst werden.

Etwa: Warum wird das Produkt X angezeigt? Mit welcher Absicht sucht ein User dieses Produkt?

Oder wie und warum gelangen User überhaupt in unseren Webshop? Damit kann der Hebel angesetzt werden, um diese Zahlen zu steigern.

Und zwar in…..

Schritt 3: Methoden

Wenn wir jetzt wissen, was die verschiedenen Motivationen hinter den Zahlen sind, können wir die Methoden des Growth Hacking gezielt einsetzen:

–           Ausgefeiltes Content Marketing (mit Hilfe von Blog, Whitepaper, Podcasts, Videos, Infografiken, Webinaren).

Wir produzieren Inhalte, die unserer Zielgruppe wirklich weiterhilft. Und zwar wirklich, weil sie echte Probleme unserer Kunden lösen.

Wieder an das Produkt X gedacht. Kunden, die X kaufen, brauchen dringend Information zum Thema Y. Jetzt publiziere ich also hilfreiche Inhalte zu Y. Diese werden dann bei Google oder Bing gefunden und leiten potentielle Kunden so in meinen Webshop.

–           Landing Pages, A/B-Tests . In Ihre Inhalte integrieren Sie Handlungsaufforderungen, wie z.B. die Aufforderung „Abonnieren Sie unseren Newsletter“ oder „Melden Sie sich für das kostenlose Webinar hier an.“

Die Seite, auf die solche Links dann führen, heißen Landing Pages.

Diese Seiten sind dazu gedacht, dass Ihre potentiellen Kunden auch das tun, was sie sollen.

Und nun kommt wieder das Growth Hacking ins Spiel. Sie testen verschiedene Varianten aus, A und B. Nicht mehr, sonst wird es unübersichtlich.

Beispielsweise machen Sie bei Variante A den Hintergrund blau, bei Variante B den Hintergrund rot.

Und dann starten Sie. Zwei Wochen später analysieren Sie, welche Variante bessere Ergebnisse produziert hat.

Und das setzen Sie fürderhin ein.

–           Social Media Marketing Maßnahmen als Traction-Motor (Kanäle, Botschaften). Damit Ihre Website und Ihre Inhalte auch gefunden werden und Sie nicht nur auf zufällige Besucher hoffen müssen, setzen Sie Social Media Kanäle ein, wie etwa XING, LinkedIn, Facebook, Twitter, Google+, Instagram, WhatsApp, Pinterest oder YouTube.

Und auch dort können Sie mit A/B-Tests operieren indem Sie beispielsweise mit Tweed-Formulierungen experimentieren.

–           Opinion-Leader-Marketing. Fast schon kein Growth Hack mehr, sondern richtig Trend.

Sie ermitteln welche einflussreichen Köpfe in klassischen Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, Online) und in Social Media gehört werden.

Diese binden Sie dann in Ihre Inhalte ein und treten mit ihnen in Kontakt.

–           Einer der wichtigsten Growth Hacks: Versuchen Sie die Frage zu beantworten, wo für Ihre Branche der meiste Traffic fließt und wie Sie sich da einklinken können?

Schritt 4: Der Plan

Im letzten großen Schritt bringen Sie die Ergebnisse aus Schritt 3 in eine Reihenfolge nach ihrer Erfolgswahrscheinlichkeit.

Keine Sorge, auch wenn Sie noch nichts davon umgesetzt haben, haben Sie ganz sicher ein Bauchgefühl dafür.

Und dann stellen Sie einen detaillierten Plan, in welcher Reihenfolge Sie was umsetzen.

Wichtig ist, dass Sie immer wieder analysieren, ob Ihre Maßnahmen Sie auch Ihren Zielen näher bringen.

Sie finden, dass Growth Hacker auch nur mit Wasser kochen? Sie finden, dass sei alter Wein in neuen Schläuchen? Vielleicht….aber es hilft enorm, sich ab und an auf diese Punkte zu fokussieren.

Ich freue mich auch auf Ihre Kommentare dazu. Für einen Kommentar schenke ich Ihnen umgehend ein Exemplar meines E-Books „Warm werden mit der Kaltakquise“. Wenn Sie diesen Blogpost in Ihrem Netzwerk weiterempfehlen, übrigens auch.

Herzliche Grüße,

Ihr Tim Cortinovis


Author_Bio_PicDer AkquiseLabor-Blog. Tim Cortinovis, gefragter Vortragsredner, Experte für Erstkontakte und Autor, gibt Ihnen hier regelmäßig Praxis-Tipps für die eigene Kundenakquise. Abonnieren Sie Inspiration per E-Mail, die I-Mail oder folgen Sie mir auf Twitter.